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Liebe zu ihm.

Liebst du ihn? Woran erkennst du es? Braucht die Liebe Beweise? Was ist Liebe?

Ja, heute geht es mir um die Liebe, richtig. Die Liebe zum Propheten Friede und Segen auf ihm. Wir befinden uns aktuell in einer Phase, in der einige Menschen den Anstand verloren haben. Respektlosigkeit an Maß verloren und Toleranz keinen Wert mehr kennt. Doch ich möchte heute denjenigen nicht diese Aufmerksamkeit schenken , ich möchte nicht jedes Mal aufs Neue, mich mit solchen Menschen befassen und mich über sie aufregen und in sozialen Netzwerken protestieren.. #satire

Ja, es ist wichtig, Farbe zu zeigen, Grenzen zu setzen und einer Ungerechtigkeit im Weg zu stehen..Ja, all das kann man machen. Doch mich belasten solche Situationen einfach. Ich halte mich bewusst davon fern.

Statt das Augenmerk und die Aufmerksamkeit auf andere zu setzen, die diese nichtmal im Ansatz verdient haben, frage ich mich jedes Mal aufs Neue: Kübra liebst du ihn? Liebst du den Propheten aufrichtig und treu? Was machst du dafür? Ist es eine Liebe, die nur mit Worten lebt oder stellst du deine Liebe auch unter Beweis? Wie sieht deine Liebe zum Propheten aus? Viel wichtiger: Wie muss die Liebe zum Propheten ausschauen?

Wenn du jemanden liebst bzw. wissen möchtest, ob die Person vor dir auch deine Gefühle erwidert, dann schaust du dir doch als erstes sein Verhalten an oder? Du analysierst das Verhalten deines Gegenübers ? Du suchst nach Beweisen? Du schaust nach Taten.. Richtig oder?

Genau das gleiche Schema, die selben Fragen, lassen sich auf die Liebe zum Propheten auch übertragen. Den Propheten zu lieben heißt, seine Geschichte zu kennen. Zu wissen, wie sein Verhalten die Welt geprägt hat. Empfehlungen und Aussprüche zu kennen. Seine Worte und seine Taten zu kennen. Doch das Kennen allein reicht nicht. Hier beginnt es erst recht: Wie sehr setze ich das, was ich über ihn weiss, in meinem Leben um? Wie sehr prägt mich sein Verhalten?

Den Propheten zu lieben, bedeutet seinem Weg und ihm selber Folge zu leisten, in dem man die Sunnah leben lässt.

Wenn ich manchmal in schwierigen Situationen stecke und nach Rat suche, dann frage ich mich immer „Wie würde der Prophet handeln?“

Wenn ich traurig bin und weine, dann denke ich an die Erschwernisse mit denen der Prophet zu kämpfen hatte und beruhige mich, denn er ist das beste Beispiel dafür, dass auf dieser Welt Leid, Kummer, Sorgen, Glück und Frieden dazugehören. Ich erinnere mich an ihn..

Wenn ich mich an einem Ort befinde, dann frage ich mich: Wäre der Prophet, wenn er noch leben würde, auch hier?

Ich stelle mir vor, wie ich mich im Augenblick verhalten und sprechen würde, wenn der Prophet jetzt neben mir wäre..

Und so lässt es sich leben. Somit ist man ständig in Reflexion. Man stellt sich die richtigen Fragen mit dem wesentlichen Ziel vor Augen. Bin ich ein aufrichtiger Diener? Wäre Allah mit mir zufrieden?

Sage (o Muhammad),wenn ihr Allâh liebt, dann folgt mir und Allâh wird euch lieben und euch eure Sünden vergeben, Allâh ist vergebend und erbarmend.

Ali-Imrân, 31-32

Auf Programme, die soogenannten „Kutlu Dogum Haftasi“ gehen, Bilder und Grüße auf Instagram und WhatsApp zu verschicken, Lieder zu singen… ich glaube nicht, dass der Prophet das braucht und möchte. Er möchte eine Ummah, die ihn nicht vergisst, sein Verhalten und seine Worte nicht vergisst. Er möchte, dass wir hinter ihm stehen und ihm durch Nachahmung treu bleiben.

Ich möchte kurz eine kleine Anekdote loswerden:

Ich war gestern in Hannover in der Nordstadt unterwegs. Ich war in einer Bäckerei, habe einen Kaffee und einen Schokomuffin bestellt. Als ich mit Karte zahlen wollte (3Euro mit Karte..), sagte die liebe Dame hinter der Theke, dass gerade das Kartensystem nicht funktioniere. Ich natürlich sofort in Panik mit aufgeregter Stimme „Oh, das tut mir Leid! Ich habe leider kein Bargeld, dann muss ich kurz zur Sparkasse laufen.“ Daraufhin antwortete Sie ganz entspannt: „Ach, alles gut, dann geht es aufs Haus. Davon geht die Welt schon nicht unter!“ Ich war gerührt und wirklich überrascht. Ja, sie hatte so recht. Davon ging die Welt nicht unter. Im Gegenteil, sie blühte auf.. Ich war so glücklich und überwältigt von diesem Verhalten. Ich habe den ganzen Tag darüber nachgedacht..Vielleicht denkst du dir grad: „Chill mal“ Doch, es war nicht das, was mich beschäftigt hatte. Ich habe dieses Verhalten dieser Person erlebt und habe direkt an Medina gedacht. Wie in Medina mein Geld nicht ausgereicht hatte und die Verkäufer so entspannt waren und uns vertraut haben. Diese Frau hat mir nicht nur einen Kaffee und einen Schokomuffin ausgegeben, sie hat mich an Medina, die Muslime und an den Propheten erinnert. Sie hat mich in diese Zeit zurückgeschleudert, sie hat mich wachgerüttelt, sie hat Barmherzigkeit und Großzügigkeit an den Tag gelegt. Ich bin noch heute im Hier und Jetzt sehr gerührt von diesem Ereignis. Möge Allah mit ihr zufrieden sein.

Was ich damit sagen möchte: Wir müssen uns so verhalten, wie wir es vom Propheten kennen, denn er hat den Islam gelebt, er ist der lebendige Kuran gewesen. Wir müssen uns so verhalten und benehmen, dass andere uns anschauen und den Islam kennenlernen und an die Verhaltensweisen des Propheten erinnert werden…

Wenn wir uns mal ernsthaft mit unserem eigenen Verhalten und der vermeintlichen Liebe zum Propheten auseinandersetzen und im Anschluss unsere Lebensweise überarbeiten würden, dann glaube ich, dass wir heute ganz wo anders stehen würden. Ich finde es traurig, dass wir uns von anstandslosen Menschen verärgern lassen. Wir verlieren den Pfad. Wir spalten uns. Sie lenken uns ab. Sie erreichen Schritt für Schritt ihre Ziele, aber egal, hauptsache ein Foto auf Insta posten oder WhatsApp Profilbild ändern. Genau das möchte der Prophet. Wir sind weit von unserem Ziel entfernt. Es ist traurig…und ich habe Angst!

Dieser Blogbeitrag dient in erster Linie mir und dann allen anderen, die diesen lesen, die „Liebe“ erneut zu hinterfragen und das eigene Verhalten zu reflektieren. Möge Allah mit uns zufrieden sein und uns helfen…vesselam

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Work-Life Balance

Wie schafft man einen gesunden Ausgleich zwischen Arbeit und Leben? Wie schafft man es, in stressigen Situationen resistent zu bleiben? Wie schafft man es, langfristig produktiv, leistungsfähig und motiviert zu bleiben?

Heute geht es mir um das Thema „Belohnung“. Meine persönliche Belohnung für eine vollbrachte Leistung. Ich erinnere mich, daran, wie ich noch vor einigen Monaten im Psychologie Kolloquium saß und unsere Schulpsychologin darauf bestand, dass wir unbedingt einen Ausgleich nach dem Lernen finden müssten. „Belohnen Sie sich je-den Tag, je- den Tag!“, betonte sie. Sie zerlegte jedes einzelne Wort und betonte diese. Ihre Worte begleitete sie mit einer Handbewegung. Noch heute erinnere mich an jedes einzelne Detail und den Klang ihrer Stimme.

„Ich muss mich belohnen.“ Das waren die Worte, die in meinem Kopf festverankert waren, als ich den Raum verließ.

Auf dem Heimweg dachte ich weiterhin darüber nach…Wie war mein persönliches Belohnunssystem in all den Jahren aufgebaut? Belohnte ich mich regelmäßig? Hatte es überhaupt eine Regelmäßigkeit gegeben? War es erfüllend für mich? Tat ich dies bewusst? Wie hatten meine Eltern mich in meiner Kindheit belohnt? War das materiell oder immateriell? War es pädagogisch sinnvoll? Wie belohnten Sie mich heute? Gab es Unterschiede?

Gedanken über Gedanken. Fragen über Fragen. Für mich war ab dem Zeitpunkt klar, dass ich mein persönliches Belohnungssystem bewusst durchdenken und erneut planen musste.

Ich musste ja irgendwie gut durch diese Zeit kommen. So fing ich an zu reflektieren:

Wie belohnte ich mich bisher?

⁃ morgens vor dem Lernen kaufte ich bei meinem Lieblingsbäcker einen Kaffee und eine Käsestange. Das mag vielleicht banal klingen, aber ich freute mich jeden Abend auf den Kaffee, den ich morgen trinken dürfte. Das war eine ganz bestimmte Routine, die nicht unterbrochen werden durfte.

⁃ ich hatte drei Monate lang, ein festes Lernfenster (9-14h). Ich musste pünktlich beginnen und wurde immer rechtzeitig fertig. Wenn ich verhindert werden würde, pünktlich zu beginnen, wäre meine Routine durchbrochen und ich hätte keine Lust mehr zu lernen. Das war eine feste Regelung für mich. Ich lernte nur in diesem Zeitrahmen, der Rest des Tages war meine Freizeit. Das war meine Belohnung.

⁃ Nachmittags laß ich oft ein Buch. Komischerweise habe ich während dieser Phase jede Woche ein Buch gelesen. Am Ende war ich selber darüber überrascht. Aber mir war das sehr wichtig, dass ich in dieser Phase, Zeit fürs Lesen und vorallem für mich selber hatte. Ich hatte mich immer auf meine eigene Freizeit bzw. auf das Lesen gefreut.

⁃ Ich traf regelmäßig meine Freunde und ließ mich nicht einschränken. Ich habe bemerkt, dass ich diese Freizeit brauchte, um Energie zu tanken.

⁃ Ich gönnte mir Materielles. Kleidung. Vielleicht aus Verzweiflung, manchmal zu viel. Aber ich durfte es. Man gönnte sich ja sonst nichts…

Naja, letzendlich fiel mir auf, dass ich eigentlich ein recht gutes System hatte, welches mich auf Beinen trug und mir Energie gab. Doch es war wertvoll für mich, dies bewusst wahrzunehmen und umzusetzen. Ich war glücklich und es fühlte sich irgendwie intensiver an, als zuvor.

Ab dem Tag plante ich jeden Abend bewusst, wie ich mich am nächsten Tag belohnen würde. Es war für mich eine Vorraussetzung, um produktiv sein zu können.

Ich machte aber auch Pläne, wie ich mich belohnen würde, wenn ich dann endlich fertig wäre. Eine Bucket List. Naja, die brauche ich nicht zu erzählen, aber so viel kann ich verraten:

Die Liste ist lang und ich bin fleissig dabei, sie abzuarbeiten, bzw. mir immer wieder was Schönes und Wohltuendes zu schenken. 🙂

coffee, sensiz ben naparım…

Last but not least:

Eine Belohnung muss individuell abgestimmt sein. Es muss einzig und allein dich zufrieden stellen und dich befriedigen. Dabei kann es noch so klein und banal sein, hauptsache du bist glücklich. Jeder hat unterschiedliche Erwartungen und Bedürfnisse. Wichtig ist, dass man seine Erwartungen und Bedürfnisse kennt, sich selber kennt. Man muss wissen, wie man für sich sorgt.

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her story

an alle, die Sorgen haben.

an alle, die Hoffnung tragen.

an alle, die Trauer haben.

an alle..

Es war einmal ein kalter Herbstanfang. Der Wind brauste. Die goldenen, braunen, gelben und roten Blätter fingen an zu rascheln. Die Kastanien fielen nacheinander auf den Boden. Ein Herbstglühen lag auf den Dächern. Es war dunkel und in den kleinen mit Geborgenheit gefüllten Häusern brannte glühendes Licht.

Als die Sonne am Morgen aufging, ein Nebelschauer über den Wiesen lag, öffnete sie ihre Augen. Sie streckte sich und begann den Tag mit Worten Gottes.

Nachdem Sie in der schönsten Ecke ihres Zimmers in einem gedämpften Licht das Gebet verrichtete und saß, wanderten ihre Gedanken wie an jedem Morgen an den Ort, an dem Sie sich wohlfühlte. Sie schloss ihre Augen und ging Schritt für Schritt alle Erinnerungen durch. Sie wollte keinen einzigen Moment, Augenblick überspringen. Sie spürte eine Traurigkeit. Und langsam fielen ihre Tränen. Sie weinte stille Tränen. Ihr Gesicht wurde feucht. Es war still, sie wollte ihre Augen nicht öffnen. Am liebsten wäre sie an jenem Ort geblieben. Doch das war ein Wunsch. Ein verborgener, jener, der tief zu spüren war und immer wehtat und immer wehtun würde.

Langsam öffnete sie ihre Augen, wischte ihre Tränen weg und sprach zu ihrem Herrn. Alles lag in seiner Macht und in seinen Händen. Sie dachte an all das Unmögliche, was passiert war. Sie wiederholte sich ständig und sprach aufrichtig und flehend. Ihr Gesicht war hinter ihren Händen versteckt. Ihre Schultern sanken müde herab. Sie verabschiedete Sie sich und verließ sich auf ihn. Sie hoffte auf einen ruhigen und friedlichen Morgen. Dann faltete Sie ihren Teppich zusammen und begann den Tag..

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Emotionen

emotion: zutiefst überrascht.

Mir ist in letzter Zeit bewusster geworden, dass es Emotionen gibt, die ich zuvor noch nie erlebt habe. Das denkt man gar nicht, obwohl, dass ja eigentlich so logisch klingt?

Es ist ein ganz besonderes und intensives Gefühl, Emotionen zu durchleben, mit denen man noch nie konfrontiert wurde. Man erschreckt sich im Nachhinein darüber und braucht seine Zeit, um diese zu verarbeiten.

Am schönsten ist es, wenn man bestimmte Emotionen in bestimmten Lebensphasen durchlebt, denn an diese wird man sich immer erinnern. Diese haben sich eingebrannt.

Es gibt Emotionen, die können schmerzhaft sein, jene die Tränen fließenlassen, aber auch jene, die dein Herz erwärmen und Freudestränen und Lächeln bewirken.

Letzendlich halte ich für mich fest, egal ob schmerzhaft oder herzerwärmend: Ich bin Allah dankbar, dass ich diese Emotionen spüren und leben durfte. Dankbar, von dieser Emotion lernen und an ihr wachsen zu dürfen…

graduation surprise 🎓

Ich danke denjenigen, die mich überrascht und mich diese Emotion spüren lassen haben..

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Kopf frei

Lübeck-Travemünde ⛵️🌊🔆

Heute möchte ich nicht so viel schreiben, dafür gibt es ganz tolle Bilder…

mavi, bir renkten daha fazlasi bence. sonu olmayan bi gökyüzü, umut dolu bir deniz
liebe möve, danke, dass du mit mir durchgehalten hast..
der junge, der vom frieden träumte 🤍📚
hic iyi gelmezmi deniz havası?
muscheln sammeln.
kim kimi çekiyo 📸
mein fund.
denize acılsak…gitsek buralardan
blue.
silence.
St.Petri Aussichtsturm
botanique.
lübeck und marzipan
altstadt.

Lübeck, du bist wunderschön! Danke…

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Abschluss

acht von zwölf…

Heute ist es zu Ende..all die Sorgen und Ängste sind heute zu Ende..Welch ein Kapitel..ich werde mich gerne an diese drei Jahre erinnern, in denen ich fürs Leben lernen durfte.

Ich erinnere mich noch so gut an den Tag, als ich vor drei Jahren eine Absage bekommen habe. Ich war so traurig und habe geweint. Ich wollte es so sehr, ich hatte es mir doch so sehr gewünscht. Was hätte ich sonst studieren können? Logopädin zu werden, war doch mein innigster Wunsch. Ich war auf einem Nachrückplatz von 13…das bedeutete, dass es so gut wie unmöglich war, dass ich noch nachrücke. Doch irgendwie trug ich einen Funken an Hoffnung in meinem Herzen. Ich habe gebetet und Allah angefleht, dass mir dieser Weg ermöglicht wird..und siehe da: Eines Tages im September bekam ich einen Anruf. Ich hätte die Möglichkeit nachzurücken…

Ich habe überall am Körper angefangen zu zittern, meine Tränen waren nicht aufhaltbar. Ich war so überrascht und glücklich zugleich! Wie konnte das sein? Es war doch unmöglich…

Es war ein kalter Herbstanfang. Die Blätter fingen an zu rascheln und der Wind brauste.. die Blätter nahmen ihren braunen, roten, gelben und goldigen Ton ein, ein Herbstglühen lag auf den Dächern der Logopädieschule.. und so begann ein aufregendes Kapitel für mich…

Es waren drei intensive Jahre, in denen ich viel über mich gelernt habe. Ich habe lernen dürfen mich zu reflektieren, ich habe lernen dürfen gesund zu leben, ich habe lernen dürfen Gutes für meine Seele zutun, ich habe lernen dürfen, wie man Kindern gegenüber Interesse und Liebe zeigt, ich habe lernen dürfen emphatisch zu sein. Ich habe fürs Leben gelernt…Ich habe interessante und tolle Menschen kennenlernen dürfen, ich habe erfahren dürfen, wie man wertgeschätzt wird, ich habe spüren dürfen, wie Verlass auf den Ein oder Anderen ist. Ich war so gut aufgehoben..

Es ist für mich ein besonderes Kapitel, mein besonderstes bisher. Ich bin dankbar, dass mir dieser Weg ermöglicht wurde und glücklich heute hier stehen zu dürfen. Die letzten Wochen waren sehr anstrengend. Noch nie hatte ich so sehr Angst, noch nie war ich über Wochen angespannt, noch nie war der psychische Druck so groß. Doch ich habe durchgehalten, gekämpft und stehe heute aufrecht und stolz hier und blicke lächelnd auf die Momente und Tage zurück. Es ist vorbei..ich bin traurig, aber auch glücklich…

Die folgenden Kapitel werden aufregend! Wir können das Buch selber schreiben..Es gibt genug freie Seiten..für immer bunteste Zeiten..

Ich bin offen für Neues und bin gespannt, was mich erwartet. Ich möchte dich durch diesen Beitrag ermutigen:

Wenn du ein Ziel vor Augen hast und es unmöglich erscheint, du selber aber daran glaubst, dann zweifele nicht daran! Vertrau auf deinen Herrn und sei optimistisch..Allah ist allwissend, er ermöglicht dir die besten Wege! Und wenn es nicht klappt, dann sollte es nicht passieren. Dann ist es nicht gut für dich. Vertrau darauf, dass Allah für jeden seiner Diener ein Geschenk hat..und barmherzig mit Ihnen ist!

Hiç kimse kendisi için gizlenen müjde ve mutluluğu bilemez.

 (Secde sûresi/17)

Ich bedanke mich bei allen, die mir in den drei Jahren über den Weg gelaufen sind. Mit euch durfte ich wachsen. Ich bedanke mich bei all denjenigen, die in den drei Jahren immer ein offenes Ohr für mich hatten und Interesse an meiner Arbeit gezeigt haben! Danke, dass ihr mich in meinen Stärken bestätigt habt und mich nie aufgegeben habt..

Medizinische Hochschule Hannover
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aufrecht und treu lieben.

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Religionsunterrichtsstunden als Kind. Ich saß mit vielen anderen Schwestern in einem mit Geborgenheit gefüllten Raum. Als die Lehrerin uns alle nacheinander fragte, ob wir den Propheten lieben würden, gaben alle sehr überrascht und irritiert zugleich die ein und die selbe Antwort. „Ja! Natürlich Hocam..“

Meine Lehrerin hielt für einen kurzen Moment inne, lächelte bescheiden und fuhr in einem weichen Ton fort: „Wie könnt ihr jemanden lieben, ohne ihn zu kennen?“ Dieser Satz genügte und brannte sich in mein Herz ein. Man liebte, in dem man lernte, kennenlernte. Man muss, egal, ob es Menschen, Tiere oder Städte sind, man muss sie kennen, um sie zu lieben. Man muss doch wissen, was man liebt. Man muss doch erkennen, was einem selber fehlt. Was man in der anderen Person findet. Man muss sich doch selber kennen, um zu wissen, was man liebt…

So begann ein spannendes Kapitel für mich, welches dank meiner Lehrerin auf eine provokatorische Art und Weise eingeleitet wurde. Ein Kapitel, in dem ich mich zum ersten Mal intensiv mit der Lebensgeschichte unseres Propheten auseinadergesetzt habe. Die Liebe begann an diesem Tag. Ich bedanke mich aus tiefstem Herzen, bei meinen Lehrerinnen, die uns all die Jahre geduldig und liebevoll auferzogen haben, uns in unseren Stärken bestätigt und uns Mut zugesprochen haben. Sie tragen einen großen Beitrag dazu, dass ich heute so bin, wie ich bin. Möge Allah zufrieden mit euch sein!

Heute geht es mir um die Liebe gegenüber Palästina…gegenüber der Al-Aksa Moschee..gegenüber unseren Schwestern und Brüdern

Als die Sonne im Meer verschwand

Ich habe in den letzten Wochen zwei Bücher von einer palästinensischen Autorin (Susan Abulhawa) gelesen. Sie schreibt über das Leben während des Krieges, über Liebe, Schmerz und Kummer. Sie schreibt über die Normalität eines Lebens, welches parallel zu einer Katastrophe abspielt. Sie schreibt mit Herz und Seele. Sie beschreibt das Leben der Palästinenser vor und nach dem Krieg. Sie schreibt über das, was viele nicht im Ansatz mitbekommen. Über die Liebe und den Schmerz.

Mir fiel auf, dass wir Muslime, vorallem diejenigen, denen es gut geht, die die in sicheren Verhältnissen leben und keinen Schimmer von Sorgen anderer Welten haben, eine Liebe gegenüber Palästina haben. Das ist selbstverständlich, dass wir unsere Geschwister lieben und mit ihnen fühlen. Es ist aber keine richtige Liebe, keine Aufrichtige, keine Treue..! Man meint immer, dass man seine Geschwister im Islam lieben würde. Aber was bedeutet das eigentlich genau? Wie fühlt sich so eine Emotion an? Wie weit würde man dafür gehen, sich aufopfern? Wenn irgendwo auf der Welt ein Anschlag nach dem anderen passiert, egal ob Muslime oder Nichtmuslime, posten wir sofort Bilder. Wir posten Bilder von Menschen aus Palästina, wir posten die Al-Aksa Moschee, wir schreiben gross und fett „Free Palestine“. Aber jetzt mal Hand aufs Herz, fühlst du das in dem Moment auch so. Schmerzt dein Herz, weinst du? Hast du Todesangst um das Leben deiner Geschwister, machst du aus Verzweiflung Dua? Denkst du an sie langfristig?…Nein! Kein Bisschen. Du postest es und dann dann geht das Leben für dich weiter, du verschwendest keine weiteren Gedanken daran.

PS: Ich spreche von „Du“, aber die Worte gehen an mich selber..

Nachdem ich nur einen wenigen Einblick in das Leben anderer bekommen habe, gelesen, kennengelernt und fühlen durfte, entfachte sich schnell eine Flamme der Liebe. Ein kleiner Funken reicht aus, um diese Liebe, die wir Muslime ohnehin in unseren Herzen und unserer natürlichen Gegebenheit (Fitra) tragen, auszulösen. Deshalb möchte ich dich dazu ermutigen, dich mit der Geschichte Palästinas, mit Biographien auseinanderzusetzen, damit du eine aufrichtige Liebe pflegen kannst. Nur um aufrichtig und treu zu lieben…

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wie Worte anderer, dein Herz berühren und deine Wahrnehmung verändern können. Trau dich und liebe aufrecht und treu! So wie man einen Muslim auch kennt.

Während die Welt schlief

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit!

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Respekt und Barmherzigkeit

“Küçüklerimize merhamet etmeyen, büyüklerimize saygı göstermeyen bizden değildir.” (Tirmizî, Birr, 15)

mekke‘de çocuk olmak..

Als ich letzen Winter gepilgert habe, habe ich besondere Mentalitäten und Gebräuche der Araber kennenlernen dürfen.

Eines Tages, ich erinnere mich noch sehr gut. Ich habe mit Freunden draussen außerhalb von Mescidi Haram auf das Mittagsgebet gewartet. Ich sass auf dem kalten Boden unter der warmen Sonne und habe einfach nur die Menschen um mich herum beobachtet. Ich sah zwei Familien. Sie waren unglaublich schön angezogen: Braune und weisse Kleider, die mit Steinen beschmückt waren. Diese Familien haben sich auf so eine besondere Art und Weise begrüßt, was mich sehr berührt hat.

Erst haben die Älteren der Familie die Hände der Jüngeren Kinder genommen, diese sanft berührt und liebevoll geküsst. Anschließend haben die Kinder die Älteren zurückgeküsst. Nachdem die Kleinen begrüßt worden sind, haben sich die Älteren begrüßt. Dieser Anblick hat mich in dem Moment so gerührt, dass ich in Tränen ausgebrochen bin. Aus dem Nichts. Meine Freunde haben sich immer gefragt, warum ich immer aus dem Nichts anfange zu weine. Dabei war es so schön zu sehen, wie die Kleinen geliebt und respektiert werden. Wie barmherzig mit Ihnen umgegangen wurde. Diese Liebe und Energie war so zu spüren, mein Herz hat sich so erwärmt. Ich wünschte, dass wir Kindern mehr Aufmerksamkeit und Liebe schenken könnten. Eine liebevolle Kindheit ist eine wichtige Grundlage. Als Kind zu spüren, dass man geliebt und respektiert wird, das man das Gefühl bekommt wichtig zu sein, das man geachtet wird. All diese Erfahrungen, die man erlebt, prägen uns so sehr und sind unglaublich wichtig für unsere Entwicklung und für ein positives und gesundes Selbstwertgefühl.

Wie schön das war!

medine‘de muezzalar sevmek

Allah, merhametli olanlara rahmetle muamele eder. Öyleyse, sizler yeryüzündekilere karşı merhametli olun ki, semâda bulunanlar da size rahmet etsinler.
(Ebû Dâvûd, Edeb 58; Tirmizî, Birr 16)

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Deep Talk

Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie man beruhigende und vertraute Gespräche führen kann? Oder denkst du in diesem Moment an eine gewisse Person mit der du jederzeit vertraute Gespräche führen kannst? Dein Herz ausschüttest oder einfach das Gefühl bekommst, verstanden zu werden.

Ich möchte dir heute ein wenig bewusst machen, auf welche wichtigen Punkte es bei einem Gespräch ankommt. Vielleicht reflektierst du nach diesem Beitrag dein eigenes Verhalten bzgl. einer Gesprächsführung oder auch das Verhalten anderer.

Altstadt- Hannover

Ein schöner Platz oder? Es wirkt auf mich sehr beruhigend und harmonisch. Als ich diesen Ort erkundigt habe, war ich so beeindruckt davon, dass ich es natürlich schnell festhalten musste 🙂 Naja, zurück zu „Fasülyenin Faydalarina“…

Stell dir bitte vor: Du sitzt mit einer guten Freundin, einem guten Freund, oder deiner Schwester (eine Person, bei der du dich gut fühlst) an diesem ruhigen Platz. Dir geht es nicht gut. Du fühlst dich bedrückt, verzweifelt und einfach traurig. Du hast ein Kribbeln im Bauch und möchtest vielleicht gerne weinen. Du hast ein bestimmtes Problem und suchst einfach nur nach einem vertrauten Gespräch. Du möchtest deinen Gefühlen freien Lauf lassen und dich einfach nur einer Person anvertrauen und fallen lassen.

Jetzt bitte ich einmal, dass du auch in die Rolle deines Gegenübers schlüpfst:

Stell dir vor, deine Freundin sitzt vor dir. Du merkst, dass es ihr nicht gut geht. Sie möchte mit dir darüber sprechen. Sie möchte sich dir anvertrauen. Erst ein Mal sollte dir bewusst sein, dass du anscheinend eine sehr vertrauenswürdige Person bist. Du solltest es wirklich schätzen, dass jemand seine Gefühle mit dir teilen möchte. Danach solltest du dir auch bewusst machen, dass diese Person nicht unbedingt Ratschläge von dir hören möchte. Diese Person möchte einfach nur mit jemandem darüber sprechen und verstanden werden. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist, keine Ratschläge zu geben. Es ist so gut wie normal und selbstverständlich „seinen eigenen Senf abzugeben“. Dir sollte aber klar sein, dass du auch ohne direkte Ratschläge einer Person auf die Sprünge helfen kannst, indem du die richtigen Fragen stellst. Durch die richtigen Fragen hilfst du demjenigen, dass er nochmal über das Problem reflektiert und eigene Lösungsansätze findet.

Los geht’s…

  • Zuhören

Einfach nur zuhören. Nicht unterbrechen. Beobachte in der Zeit, wie dein Gegenüber seine Gefühle offenbart und wie es ihm geht. Versuche dich in ihn einzufühlen und die Situation zu verstehen.

  • Pausen aushalten

Es ist sehr wichtig, dass man Pausen aushält und diese „Stillen“ zulässt. Meist ist es so, dass die betroffene Person eine kurze Pause braucht, um seine Gedanken und Gefühle erneut zu sortieren. Ich kann dir versprechen, dass dein Gegenüber nach einer ausgehaltenen Pause, nochmal anfangen wird zu erzählen.

Eine Pause bzw. Stille bedeutet nicht, dass du dieser Person grad auch nicht weiterhelfen kannst oder derartiges. Es ist eigentlich nur eine gute Chance, um deinem Gegenüber den nonverbalen Eindruck zu vermitteln: „Ich bin für dich da und ich höre dir zu“

  • Zusammenfassen und Wiedergeben

Jetzt bist du endlich an der Reihe 🙂 Deine Aufgabe ist ganz einfach. Versuch doch mal das Problem, was dein Gegenüber geschildert hat in eigenen Worten wiederzugeben und zusammenzufassen. 1. Das beugt nämlich vor Missverständnissen vor. 2. Dein Gegenüber reflektiert nochmal über das Geschehen und ihm fallen noch weitere Informationen ein, die er hinzufügt. 3. Dein Gegenüber erlebt zum ersten Mal das Problem aus Sicht einer anderen Person. Plötzlich ist er der Beobachter. 4. Du vermittelst deinem Gegenüber das Gefühl: „Ich verstehe dich“. Dabei machst du eigentlich nicht viel, außer, dass du das Problem bzw. das Gesagte wiedergibst.

  • Fragen stellen:
Wie fühlst du dich dabei?
Wie hast du dich in diesem Moment gefühlt?
Wie fühlst du dich jetzt?
Wie fühlst du dich auf einer Skala von 1-10? (1 ist sehr schlecht, 10 ist sehr gut) 
Was würde dir helfen?
Was denkst du, was du brauchst?
Was würdest du am liebsten tun wollen?
Was hättest du gerne in dem Moment am liebsten getan?
Wie hättest du dich dabei gefühlt?

Solche Fragen sind meiner Meinung nach die angenehmsten Fragen. So bekommt die betroffene Person nochmal die Möglichkeit über sein eigenes Verhalten und seine Gefühle zu reflektieren. Meist entstehen durch die einfachsten Fragen, auch Lösungsansätze…

Fakt aber hierbei ist, dass dein Gegenüber selber die Lösungsansätze findet und mithilfe deiner gezielten Fragen sich selber helfen kann.

  • vermeide gut gemeinte Ratschläge

„Ratschläge sind auch Schläge“

Ich weiß auch, dass Ratschläge nicht schlecht gemeint sind. Du möchtest ja dieser Person irgendwie helfen. Ich kann das total verstehen. Doch denk mal darüber nach, wie du auf Ratschläge bisher reagiert hast 🙂 Also bei mir bringt es meist nicht viel, weil ich am Ende eh das mache, was ich für richtig halte.. Verstehst du? Klar, ist es auch nicht vermeidbar und ich weiß, dass es extrem schwer ist, diese zu unterlassen. Aber: Achte einfach mal drauf und versuch es zu reduzieren.

  • erzähle, wie du dich fühlen würdest

Manchmal ist es auch einfach entlastend und befreiend zu hören, dass es anderen genau so gehen würde wie dir selber auch. So kannst du wieder deinem Gegenüber vermitteln, dass du ihn verstehst. Manchmal neigt man schnell dazu, dass Positive herauszupicken. Dies ist eine Begabung und auch sehr wichtig, gar keine Frage! Doch manchmal sollten wir auch authentisch und ehrlich sein, einige Situationen sind einfach belastend und schwer. Es ist auch mal in Ordnung, wenn man Probleme nicht sofort versucht gut zu reden. Hierbei aber aufgepasst: Dies ist eine sehr schmale Gratwanderung. Du sollst natürlich nicht pessimistisch sein und mit deinem Gegenüber noch mehr in Mitleid und Verzweiflung fallen! Nein. Ich meine damit nur, dass es einfach befreiend ist, wenn dein Gegenüber dich versteht und die Gefühle, die in dir hochkommen nicht klein redet. Wichtig ist aber, dass ihr das Gespräch mit positiven Lösungsansätzen bzw. einem positivem Gefühl verlassen solltet. Verliert nicht die Hoffnung und seid stets optimistisch!

Gewiss, nach der Erschwernis kommt die Erleichterung

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Die erste Begegnung

Es ist so schön, ich habe Angst zu erblinden…

Meine Augen sind verschloßen. Ich drücke meine kalten Hände an mein Gesicht. Mein Herz klopft so schnell wie noch nie. Mir ist warm. Ich spüre wie die Aufregung in mir von Minute zu Minute steigt. Ich höre die Menschen um mich herum nicht mehr, ich nehme keinen mehr wahr. Je näher ich mich dem Schönsten auf dieser Erde nähere, desto emotionaler werde ich. Ich halte immernoch meine Augen fest verschloßen, ich spüre meine nassen Tränen, die mir über die Wangen laufen. Gleich habe ich es geschafft, gleich sehe ich dich. Noch ein wenig Geduld.

Endlich stehe ich vor dir. Meine Augen sind immer noch zu. Und ich weine noch stärker als zuvor. Ich kann mir meine Emotionalität nicht erklären. Es kommt wie es kommt. Der Hoca erlaubt uns die Augen zu öffnen. […] Jeder hat bereits seine Augen geöffnet, ich traue mich immer noch nicht. Ich spüre die Angst in mir. Meine Freundin kommt und flüstert mir zu, dass auch ich meine Augen öffnen darf.

Ich weine noch stärker. Sie steht hinter mir und streichelt mir über die Arme. Ich fasse meinen Mut zusammen und lege vorsichtig meine Hände ab, hebe meinen Kopf, gehe noch ein letztes Mal in mich und öffne schließlich meine Augen.

Ein Moment, den ich nicht in Worte fassen kann. Noch heute und auch jetzt kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke. Ich fange dieses Mal sehr stark an zu weinen und schluchze. Es ist so schön, ich habe Angst zu erblinden. Schnell schließe ich meine Augen wieder und weine minutenlang. Ich habe zuvor noch nie sowas Schönes gesehn. Ich verliere mich. Du bist so prächtig und funkelst unter der Sonne. Ich bin überwältigt. Ich bin sprachlos.

Meine Freundin kommt wieder zu mir und drückt mich ganz fest. Ich danke ihr. Ein atemberaubendes Gefühl. Ein einzigartiger Moment. Ein Moment, welches ich so leicht nicht vergessen werde. Ein Moment, was mir keiner nehmen kann. Ein Moment zwischen mir und meinem Schöpfer. Ein Moment. Mein Moment.

PS: Ich habe ganz lange überlegt, ob ich überhaupt sowas privates und für mich persönlich Besonderes, mit anderen teilen möchte. Nach ca. sechs Monaten habe ich mich dazu entschlossen, andere davon wissen zu lassen, wie es mir emotional in dieser Zeit ging. Es gibt viele da draußen, (zu denen ich auch übrigens gehörte), die sich nicht viel unter einer Pilgerfahrt vorstellen können. Ich möchte dich motivieren, diesen heiligen Weg einzuschlagen und ich verspreche dir, du wirst Momente durchleben, die dir keiner nehmen kann.