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Selam, burda çok beğenerek okuduğum Kitaplardan bir kaç tanesini bulabilirsin. En sevdiğim yazar kim diye soracak olursan, kesinlikle Fatih Yağcı derim. Seninde beğenmen umuduyla..

  • Hasbelkader – Fatih Yağcı
  • Seviyorsan git konus bence – Fatih Yağcı
  • Cennete gidemezsek yandik – Fatih Yağcı
  • Cennete kadar yolun var – Yunus Oran
  • Seytan Sok – Osman Sungur Yeken
  • iciyorsak sebebi var – Harun Serkan Aktas
  • Nasip Niyete Vurgundur – Ethem Emin Nemutlu
  • Hangimiz Sevmedik – Ethem Emin Nemutlu
  • Yedi güzel Kadin – Abdulaziz Yilmaz
  • Islam’in Kızına – Ihsan Şenocak
  • En güzel Örnegin en güzel Örnekleri – M. Emin Yildirim
  • Tefekkür Düsünmenin Fazileti – Imam Al-Gahazli
  • Namaz – Imam Al-Ghazali
  • Orucun Sirlari – Imam Al-Ghazali
  • Dilin Afetleri – Imam Al-Ghazali
  • Kalplerin Kesfi – Imam Al-Ghazali
  • Kendine iyi bak – Arda Erel
  • Bir Muhteşem Güneş -Khaled Hosseini
  • Sanma ki Yalnızsın – Elif Şafak
  • Leyla ile Mecnun – Burak Aksak

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Buchempfehlungen

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Na? Auf der Suche nach neuen Büchern? Dann bist du hier vielleicht richtig.. Hoffe ich zumindest..

  • Das Kind in dir muss Heimat finden – Stefanie Stahl
  • Jeder ist beziehungsfähig – Stefanie Stahl
  • Du musst nicht von allen gemocht werden – Kushimi & Koga
  • Die Kunst des Liebens – Erich Fromm
  • Weiblichkeit leben – Leila Bust
  • Sprache und Sein – Kübra Gümüsay
  • Flugangst 7A – Fitzek
  • Das Kind – Fitzek
  • Der Augensammler – Fitzek
  • Unterm Birnbaum – Theodor Fontane
  • Kaffee und Zigaretten – Ferdinand von Schirach
  • Der Alchimist – Paulo Coelho
  • Darm mit Charme – Giulia Enders
  • Während die Welt schlief – Susan Abulhawa
  • Als die Sonne im Meer verschwand – Susan Abulhawa
  • Der Zopf – Laetitia Colombani
  • Agathe – Anne Cathrine Bomann
  • Der Junge, der vom Friede träumte – Michelle Cohen Corasanti
  • Vom Ende der Einsamkeit – Benedict Wells
  • Was man von hier aus sehen kann – Mariana Leky
  • Ein Leben mehr – Joselyne Saucier
  • Der Duft von bitteren Orange – Clara Hajaj
  • Der Wanderer – Paul Coelho
  • Das Elixier der Glückseligkeit – Imam Al-Gahazali
  • Die kostbare Perle im Wissen des Jenseits – Imam Al-Ghazali
  • Weshalb hat mich das Gebet verlassen – Rauf Pehlivan
  • Vertraue ohne Zweifel auf Allah – Ugur Kosar

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Wie das Malen meine Wahrnehmung schärfte

Ich erinnere mich an ein Treffen mit einer guten Freundin. Es war an einem sonnigen Tag, kurz vor dem Ramadan. Wir saßen auf einer Wiese in Linden und haben gepicknickt. Ich lag unter der warmen Sonne und habe die Bäume und dem Himmel beobachtet. Währenddessen hat sie mir irgendetwas erzählt, doch ich konnte ihr einfach nicht zuhören in dem Moment, weil das Beobachten und Analysieren der Farben interessanter war.

Im heutigen Blog, möchte ich euch davon erzählen, wie sich meine Wahrnehmung in Bezug auf Farben und der Natur geändert bzw. geschärft hat, nachdem ich mit dem Malen anfing. 

Viele von euch kennen es bestimmt aus dem Kunstunterricht. Es gibt Komplementärfarben. Aus den Grundfarben rot, gelb und blau werden alle anderen Farben gemischt, die es gibt. Mischt man beispielsweise gelb und blau, erhält man grün. Easy. Um pink zu mischen benutzt man rot und blau. Je nachdem welchen Ton man haben möchte, muss man die entsprechenden Farbpaare auch dementsprechend einkalkulieren. Beim Malen mit Aquarell hat man auch bestimmte Grundfarben. Somit ist das Mischen der Farben der Künstlerin überlassen. 

Nachdem ich mit dem Mischen der Farben bzw. dem Malen angefangen habe, habe ich zum ersten Mal bewusst wahrnehmen können, wie viele Töne eine Farbe haben kann und wie veränderbar sie sein können. Als ich draussen die Bäume, den Himmel und die Pflanzen beobachtet habe, habe ich das erste Mal die Intensität unterschiedlicher Farben wahrnehmen können. Das Beobachten der Natur habe ich schon immer gemacht, aber mit dem Malen habe ich einen ganz anderen Blick auf die Natur gewinnen können. Die Blätter eines Baumes waren für mich nicht mehr grün. Es waren dunklere bis hellere Grüntöne. So schöne Töne, die ich gar nicht in Worte fassen kann. Mein Schöpfer hatte alles so perfekt abgestimmt. 

Ich war jedesmal aufs Neue von einfachen Dingen aus der Natur fasziniert. Selbst ein brauner Stock, war für mich kein brauner Stock mehr. Ich habe die einzelnen Farben darin bewusster wahrnehmen können. Das war mir davor leider nie möglich. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass sich durch das Malen meine Wahrnehmung verändern würde.

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yeşil.

yeşil. 🚴🏽‍♀️☀️ —————————————————————

„Onlar ayakta dururken, otururken, yanlari üzerine yatarken (her vakit) Allah‘ı anarlar, göklerin ve yerin yaratılışı hakkında derin derin düşünürler ve şöyle derler: Rabbimiz! Sen bunu boşuna yaratmadın” —————————————————————[Âl-i İmran, 3/191]

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First Teravih

Bugün ilk teravih namazlarımızı beraber kılacaktık.. küçük ama bi okadarda sevgi dolu camilerimizde tekrardan kavuşup kucaklayacaktik birbirimizi. En güzel giysilerimizi giyip en sevdiklerimizin yaninda en sıkı saf’ı yaparak namazlarımızı eda edecektik. Dualarimizda yanımızda oturan kardeşlerimize en güzel duaları yapacaktık.Namaz esnasında hocanın o güzel sesine hayran kalacaktık.. sonra hep beraber ellerimizi acip okunan duaya amin diyecektik… namazdan sonra gözlerimizin içine bakarak selamlaşıp helalleşecektik.. en çok özliyeceğim: O yaz akşamlari namazdan sonra beraber içtiğimiz çay olacak, sonra eve giderken yol boyunca o samimi sohbetlerimiz ve kalbimizim en güzel köşesiyle diğerini sevmemiz…sonra da „yarin yine görüşürüz inshallah” diyişimiz…

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Wie? Sie freuen sich auf den Ramadan?

Ein Gespräch mit meiner Dozentin

„Wie Sie freuen sich auf den Ramadan?“ , fragte sie mich erstaunten Augen und kam mir einen Schritt näher.

„Jaa? Natürlich, ich freue mich sehr“, antwortete ich verwundert zurück und lächelte dabei irritiert.

„Wie das müssen Sie mir jetzt erklären. Sie freuen sich auf den Ramadan richtig? Ich bin jetzt wirklich gespannt, ich möchte das verstehen“, hackte sie mit aufgeregter Stimme nach. Sie war wirklich überrascht und wollte es ernsthaft verstehen. Schließlich hatte sie sowas zum ersten Mal gehört.

• „Naja, Sie müssen sich das so vorstellen“, fing ich an. „Der Ramadan ist für uns eine Zeit wie für Sie Weihnachten. Es ist für uns eine besondere und für mich persönlich die schönste Zeit des Jahres. Wir essen abends gemeinsam mit der ganzen Familie, treffen Freunde und Bekannte in der Moschee nach langer Zeit wieder an und bemühen uns vorsichtig und friedlich miteinander umzugehen. Wir erleben spirituelle Momente zusammen und genießen diese Zeit in vollen Zügen. Ja, das Nicht- essen und trinken und meinetwegen auch das Nicht-Kaugummi kauen fällt uns in den ersten Tagen etwas schwer. Das gebe ich zu. Doch der Körper gewöhnt sich schnell dran. Vorallem wenn das Herz dafür schlägt, dann ist das Verzichten auf essen und trinken nicht der Rede wert. Wir durchleben diese Zeit leidenschaftlich- mit Herz. Wir wachsen an ihr und kommen endlich sowohl körperlich als auch seelisch zur Ruhe. Deshalb freue mich auf den Ramadan“, erklärte ich ihr stolz.

PS: Ich habe dieses Gespräch letztes Jahr mit meiner Dozentin geführt. Ich war wirklich sehr erfreut über die Fragen, die Sie mir gestellt hatte. So habe ich wieder einmal bemerkt, wie wir Muslime den Ramadan wahrnehmen und wie Sie von Fremden wahrgenommen wird. So lasst uns mehr vom Ramadan erzählen und jeden wissen lassen, wie gesegnet wir Muslime in dieser Zeit sind. Ich bin gespannt, wie wir dieses Jahr den Ramadan erleben werden. Ich wünsche euch allen einen guten Start, möge Allah uns helfen inshallah

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Was war vorher da? Sprache oder Wahrnehmung?

eylül 2019.

Kübra Gümüsay fesselt bereits im ersten Satz ihres Buches „Sprache und Sein“ ihre Leser*Innen mit der ungewöhnlichen Frage „Was war zuerst da: unsere Sprache oder unsere Wahrnehmung?“ Diese anregende Frage beschäftigt mich seitdem und lässt mich einfach nicht in Ruhe.

Um diese Frage bestmöglich zu veranschaulichen, erklärt sie den Begriff yakamoz aus dem Türkischen. Yakamoz beschreibt „[…] die Reflexion des Mondes auf dem Wasser“. Sie stellt sich die Frage, ob auch Menschen, die das Wort yakamoz nicht kennen, dieses besondere Leuchten auf dem Wasser wahrnehmen.

Auf meinem Foto, welches ich letzten Herbst am Steinhuder Meer geschossen habe, nahm ich die dunklen Wolken, die sich bei Sonnenuntergang auf dem Wasser spiegelten bzw. ihren Schatten warfen, wahr.

Doch nun stelle ich mir die Frage, wie man dieses Spiegeln der dunklen Wolken auf dem Meer nennt? Und wieder einmal merke ich: Ich stoße an die Grenzen meiner Sprache.

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Ein Brief an Corona

Liebes Corona,

ich hätte niemals gedacht, dass ich jemals den Mut fassen und dir einen Brief schreiben würde. Denn ich habe dich nicht gemocht. Ich wollte dich nicht und war verärgert darüber, dass du mir meinen Alltag geraubt hast, meine Rituale, meine Pläne, meine Gewohnheiten, meine Struktur und meine Freunde. Ich habe mich so eingeengt und traurig gefühlt, wollte raus und einfach nur mein gewöhnlich altes Leben zurück. Ich habe mich sogar ganz oft lustig über dich gemacht, habe mir lustige Videos über dich angeschaut. Wie dem auch sei, wollte und konnte ich dich einfach nicht wahrhaben. Doch du warst hartnäckig und wolltest mit uns eine Weile bleiben. So habe ich lernen müssen mich mit dir anzufreunden. Ich habe gelernt, meinen Alltag neu zu strukturieren. Die ersten Wochen gingen ziemlich in die Hose. Ja, richtig, schlafen bis halb zwölf, zu ungewöhnlichen Zeiten viel und ungesundes essen, faulenzen, rumjammern und ganz viele Throwbacks Revue passieren lassen. Liebes Corona, mit dir habe ich jedoch gelernt, wieder von neu leben zu lernen. Ich habe mir Ziele vorgenommen und diese Schritt für Schritt umgesetzt, denn ich habe bemerkt, dass mein Alltag mich so nicht befriedigte. Ich war schließlich sehr unproduktiv und ein unproduktiver Alltag sorgt bei mir für Unzufriedenheit. Nicht, dass ich früher keine Ziele hatte, die ich nicht verfolgt habe. Nein, versteh mich bitte nicht falsch. Nur habe ich gemerkt, dass diese Ziele, Pläne und Strukturen nicht meine Eigenen waren. Viele meiner Strukturen und Verpflichtungen waren mir vorgegeben. Es waren nicht meine eigenen leidenschaftlichen Ziele. So habe ich durch dich lernen dürfen, Ziele und Strukturen einzig und allein für mich selber aufzustellen und umzusetzen. Ohne Druck. Mit Liebe und Leidenschaft. Corona, durch dich habe ich gelernt, mehr Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen. Ich habe bemerkt, dass ich in meinem alten und stressigen Alltag meine Liebsten vernachlässigt habe. Ich habe meine Geschwister und meine Eltern besser kennenlernen dürfen. So traurig es auch klingen mag. Ich habe gelernt, wie wertvoll viele Dinge sind, die ich zuvor als Kleinigkeit und Selbstverständlichkeit wahrgenommen haben. Durch dich habe ich mich selber besser kennenlernen dürfen. Denn jetzt habe ich endlich genug Zeit Gutes für mich und meine Seele zu tun.

So habe ich wieder angefangen mehr Bücher zu lesen, Sport zu treiben, zu meditieren und schließlich wonach sich mein Herz schon seit Langem sehnt. Das Schreiben. Ich habe so viele Gedanken, dass ich diese niederschreiben und festhalten muss. So wurde ich aktiv. Ich wurde kreativ, lebendig, zielstrebig und entwickelte mich von Tag zu Tag. Ich habe endlich genug Zeit über mein Ich nachzudenken, über meine Stärken und Schwächen, mich so zu akzeptieren und so zu lieben wie ich bin. Ich habe Zeit über Vergangene Erlebnisse nachzudenken und zu reflektieren, über Zeiten, die ich verdrängt habe. Ich finde mich selber und baue mich von Tag zu Tag auf. Auch erinnerst du mich und wahrscheinlich viele andere da draußen an den Tod. Du lässt uns spüren, dass der Tod Realität ist und dass es jeden von uns zu jeder Zeit egal wo und wann treffen kann. „Von Allah kommen wir und zu ihm kehren wir zurück“ viel zu lange haben wir diesem Vers keine bewusste Bedeutung geschenkt. Danke, dass wir Angst um unser Leben und unsere Gesundheit haben dürfen, um dieses Leben erneut zu schätzen und bewusster zu leben. Danke dafür! “Doch es mag sein, dass euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, dass euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Gott weiß es, doch ihr wisset es nicht.” (Quran 2:216)Und wieder einmal hast du mich diesen Vers leben und spüren lassen. Man muss seinen Horizont erweitern, indem man Gedanken zulässt und versucht zu lernen die Dinge von einer positiven Seite zu betrachten. Solange man die Absicht fasst, das Gute in schlechten Zeiten und auch mal das Schlechte in guten Zeiten zu sehen, so wird man es auch finden. „Wer sucht, der findet“, sagt meine Schwester immer. Corona, auch wenn wir uns am Anfang der Zeit nicht anfreunden wollten, bin ich letztendlich doch irgendwie froh, dich kennengelernt zu haben. Du bringst mir viel bei, wir erleben durch dich besondere Momente, die ich gar nicht erzählen möchte, weil sie mir zu wertvoll sind. Es sind Geheimnisse zwischen dir und mir. Liebes Corona, danke, dass du mich treu begleitest und mir neue Wege zeigst. Danke, dass du mich belehrst. Durch dich fühle ich mich nun etwas stärker. Ich fühle mich erholt und freue mich dennoch auf einen neuen Start irgendwann. Ich freue mich schon das Gelernte eines Tages im fließenden und stressigen Alltag umzusetzen. Wünsch mir viel Glück und bleib auch du gesund 😉

PS: Ich danke dir wirklich, aber so langsam kannst du wieder gehen. Deine lebensfrohe Kübra.